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Abnehmen: Was aus dem Fett ins Blut gelangt

Autorenbild: Ali M Alhasan
Ali M Alhasan
12. Aug.
9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 13. Aug.


Ein Jahr nach einer Magenbypass-Operation hatten Patientinnen und Patienten im Schnitt 46 Prozent ihres Körpergewichts verloren. Gleichzeitig war die Konzentration chlororganischer Schadstoffe in ihrem Blut um 388 Prozent gestiegen [1].

Das klingt nach einem Widerspruch, ist aber keiner. Fettgewebe ist der Ort, an dem der Körper fettlösliche Substanzen aus Jahrzehnten Ernährung und Umwelt einlagert: Reste alter Pestizide, PCB aus Transformatoren und Bauteilen, Dioxine aus Verbrennungsprozessen. Solange das Fett bleibt, bleiben sie darin gebunden. Schmilzt es, gehen sie mit ins Blut.

Was das praktisch bedeutet, wird im Netz gerne zu einer Geschichte über „Entgiftung“ verkürzt. Die Studienlage erzählt etwas anderes, und sie ist interessanter als die Kurzfassung.

Das Wichtigste in Kürze • Beim Abnehmen steigt die Konzentration fettlöslicher Umweltschadstoffe im Blut messbar an, weil sie aus dem schrumpfenden Fettgewebe freigesetzt werden. • Die Gesamtmenge im Körper sinkt dabei trotzdem. In einer Untersuchung an 71 Operierten ging die Körperlast innerhalb von 6 bis 12 Monaten um rund 15 Prozent zurück [3]. • Es gibt Hinweise, dass die freigesetzten Stoffe mit dem stärker als erwarteten Abfall von Ruheumsatz und Schilddrüsenhormon T3 zusammenhängen. Bewiesen ist eine Ursache-Wirkung-Beziehung nicht. • Kein Verfahren zur beschleunigten Ausleitung hat sich beim Menschen als praktikabel erwiesen. Chlorella, Sauna und „Detox“-Kuren gehören nicht dazu. • Der wirksamste Hebel ist unspektakulär: weniger Nachschub über die Nahrung, ausreichend Ballaststoffe, kein Abnehmen kurz vor einer geplanten Schwangerschaft.

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Warum Fettgewebe ein Lager ist

Der Fachbegriff für die Stoffe, um die es hier geht, lautet persistente organische Schadstoffe, kurz POP. Persistent heißt: Der Körper kann sie kaum abbauen. Organisch heißt hier schlicht kohlenstoffbasiert. Dazu zählen polychlorierte Biphenyle (PCB), Dioxine, Furane und ältere Pestizide wie DDT samt seinem Abbauprodukt DDE.

Diese Moleküle lösen sich nicht in Wasser, sondern in Fett. Über die Nahrung aufgenommen, wandern sie deshalb dorthin, wo Fett gespeichert wird, und bleiben. Halbwertszeiten von mehreren Jahren sind die Regel. Bei zwei schwer vergifteten Patientinnen aus Wien lagen sie für Dioxin trotz maximaler Behandlung bei 1,5 beziehungsweise 2,9 Jahren [10].

Fettgewebe wirkt dabei wie ein Puffer. Solange die Stoffe im Fett sitzen, erreichen sie Leber, Schilddrüse und Gehirn nur in kleinen Mengen. Das ist kein Zufallsnebeneffekt, sondern der Grund, warum Menschen mit sehr viel Fettgewebe oft hohe Gesamtmengen im Körper tragen, ohne dass die Blutwerte auffallen.

Was beim Abnehmen tatsächlich im Blut passiert

Evidenz: stark belegt


Dass die Blutkonzentrationen beim Abnehmen steigen, ist gut untersucht. Eine Übersichtsarbeit von 2017 wertete 17 Studien mit über 2.000 Teilnehmenden aus, deren Gewichtsverlust zwischen 4,4 und 64,8 Kilogramm lag. Über die Studien hinweg stiegen die Blutspiegel um etwa 2 bis 4 Prozent je verlorenem Kilogramm, und sie waren nach rund zwölf Monaten immer noch erhöht [2].

Die Größenordnung hängt stark davon ab, wie viel Gewicht verschwindet. In einer kanadischen Untersuchung stieg die Gesamtkonzentration chlororganischer Verbindungen im Plasma nach einer Diät mit 12 Prozent Gewichtsverlust um 23,8 Prozent. Nach bariatrischer Operation waren es nach drei Monaten 51,8 Prozent und nach einem Jahr 388,2 Prozent [1].


Konzentration steigt, Menge sinkt

Hier lohnt der genaue Blick, weil beide Aussagen gleichzeitig stimmen. Die Konzentration ist eine Verhältniszahl. Wenn das Speichervolumen schrumpft, verteilt sich die verbliebene Menge auf weniger Fett, und der gemessene Wert pro Gramm Blutfett steigt.

Die absolute Menge im Körper nimmt dagegen ab. In der Pariser Kohorte von Kim und Kollegen mit 71 operierten Personen sank die Gesamtkörperlast an Dioxinen und PCB innerhalb von sechs bis zwölf Monaten um etwa 15 Prozent, während die Serumwerte anstiegen [3]. Abnehmen entfernt diese Stoffe also langsam aus dem Körper. Der Preis ist eine Übergangsphase, in der mehr davon im Umlauf ist.

Bremst der Körper das Abnehmen, um sich zu schützen?

Evidenz: Hinweise


Diese Frage stellen viele, und sie enthält eine Annahme, die sich so nicht halten lässt. Der Körper besitzt keinen Sensor für seine Schadstofflast und kann den Fettabbau nicht gezielt drosseln, um eine Überschwemmung zu vermeiden. Eine schützende Absicht ist nicht plausibel.

Die Daten deuten auf etwas anderes hin, das nicht weniger spannend ist: Möglicherweise läuft die Wirkrichtung umgekehrt. Nicht der Körper bremst, um die Freisetzung zu begrenzen, sondern die freigesetzten Stoffe könnten am Bremsen beteiligt sein.

Zwei Arbeiten aus Québec stehen dahinter. In der ersten nahmen 16 Männer mit Adipositas über 15 Wochen mit reduzierter Energiezufuhr ab. Die meisten gemessenen chlororganischen Verbindungen stiegen im Plasma an, und dieser Anstieg war negativ mit dem Schilddrüsenhormon T3 und, nach Herausrechnen des Gewichtsverlusts, für Hexachlorbenzol und PCB 156 auch mit dem Ruheumsatz verknüpft [4]. In der zweiten Arbeit fiel der Schlafumsatz nach dem Abnehmen stärker ab, als es die veränderte Körperzusammensetzung erwarten ließ. Von allen untersuchten Faktoren erklärte der Anstieg der Schadstoffe im Plasma den größten Anteil dieser Lücke [5].

Bevor daraus eine Erklärung für Ihren Gewichtsstillstand wird, drei Einschränkungen. Die Teilnehmerzahlen sind klein. Es handelt sich um Zusammenhänge, nicht um einen Nachweis von Ursache und Wirkung. Und der Abfall von T3 und Ruheumsatz unter Energiedefizit ist ein seit Jahrzehnten beschriebenes Phänomen, das sich auch ohne Schadstoffe erklären lässt.

Bislang hat keine Studie Schadstoffe gezielt entfernt und geprüft, ob der Stoffwechsel daraufhin wieder anzieht. Solange dieser Test fehlt, bleibt die These eine ernstzunehmende Hypothese und keine gesicherte Erkenntnis.

Welche Probleme diskutiert werden

Evidenz: moderat


Schilddrüse: In einer norwegischen Untersuchung an 63 Personen ein Jahr nach bariatrischer Operation sank das freie Thyroxin (fT4) signifikant, und p,p'-DDE war umgekehrt mit dem fT3/fT4-Verhältnis verknüpft [6]. Das passt zu den Befunden aus Québec, ohne sie zu beweisen.


Leber: Bei den 71 Pariser Patientinnen und Patienten korrelierten die Serumwerte nach dem Abnehmen positiv mit Lebermarkern und Blutfettwerten, unabhängig von Alter und BMI [3]. Eine finnische Kohorte mit 161 Leberbiopsien fand zwölf Monate nach der Operation positive Zusammenhänge zwischen einzelnen PCB und dem Leberwert ALT, überwiegend bei Frauen. Die Autoren formulieren vorsichtig, dass höhere Schadstoffkonzentrationen die Erholung der Leber verlangsamen könnten [7].


Schwangerschaft und Stillzeit: Das ist der Punkt mit der klarsten praktischen Konsequenz. Was im Blut zirkuliert, erreicht Plazenta und Muttermilch. Die Übersichtsarbeit von 2017 hält ausdrücklich fest, dass die erhöhten Werte nach zwölf Monaten noch messbar sind, und weist auf Frauen im gebärfähigen Alter hin [2]. Wenn Sie eine deutliche Gewichtsabnahme planen und in absehbarer Zeit schwanger werden möchten, sprechen Sie die zeitliche Reihenfolge mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Was in all diesen Arbeiten fehlt: harte klinische Endpunkte. Niemand hat bisher gezeigt, dass Menschen durch die Freisetzung beim Abnehmen krank werden. Und der Nutzen einer erfolgreichen Gewichtsabnahme ist für Blutdruck, Blutzucker und Gelenke so gut belegt, dass keine dieser Beobachtungen ein Argument gegen das Abnehmen ist.

Was tatsächlich hilft

Weniger Nachschub. Der wirksamste Hebel betrifft nicht die Ausleitung, sondern die Aufnahme. POP gelangen fast ausschließlich über tierische Fette in den Körper, vor allem über fetten Fisch aus belasteten Gewässern, Innereien und fettreiche Milch- und Fleischprodukte. In einer Pilotstudie hatten Veganerinnen und Veganer, die im Mittel seit 10,2 Jahren so aßen, niedrigere Plasmawerte für fünf chlororganische Verbindungen als Omnivore. Nach Korrektur für die Blutfettwerte glichen sich die Gruppen allerdings weitgehend an, und die Autoren nennen die statistische Aussagekraft ihrer Arbeit selbst begrenzt [8]. Sie müssen also nicht vegan werden. Fettarme tierische Produkte während einer Abnehmphase sind trotzdem sinnvoll.


Ballaststoffe: Die Stoffe gelangen über die Galle in den Darm und werden dort zu einem großen Teil wieder aufgenommen. Ballaststoffe binden Gallenbestandteile und können diesen Kreislauf unterbrechen. Belegt ist das bislang im Tierversuch. Für den Menschen ist der Effekt auf die Schadstoffausscheidung nicht quantifiziert, wohl aber der Nutzen einer ballaststoffreichen Ernährung für Sättigung und Blutfette, den ich im Beitrag zu Flohsamenschalen ausführlich aufgeschlüsselt habe. Wenn Sie in einer Abnehmphase Schwierigkeiten haben, auf 30 Gramm am Tag zu kommen, sind die natural elements Bio Flohsamenschalen* eine einfache Ergänzung; achten Sie auf reine Ware ohne Zusätze und trinken Sie ausreichend dazu.


Bewegung: Ein Übersichtsartikel von 2024 hat die Frage geprüft, ob körperliche Aktivität die Freisetzung abfedert. Das Ergebnis ist ernüchternd: Nur wenige Studien haben das überhaupt untersucht, und belastbare Zahlen zur Ausscheidung über Schweiß oder Urin fehlen [12]. Bewegung bleibt aus vielen anderen Gründen richtig, aber nicht als Entgiftungsmaßnahme.


Tempo: Naheliegend wäre der Rat, langsamer abzunehmen. Er ist plausibel, weil die Konzentrationsanstiege eindeutig mit dem Ausmaß des Gewichtsverlusts skalieren [1, 2]. Getestet hat das niemand. Eine Studie, die schnelles gegen langsames Abnehmen bei gleichem Endgewicht vergleicht und dabei Schadstoffe misst, existiert nicht. Das gilt auch für die neuen Abnehmmedikamente: Zu GLP-1-Wirkstoffen wie Semaglutid liegen bisher keine veröffentlichten Messungen der Schadstofffreisetzung vor.

Was geprüft wurde und nicht funktioniert hat

Evidenz: schwach


Der Markt für Entgiftungsprodukte lebt von der Lücke zwischen einem echten Phänomen und einer fehlenden Lösung. Was tatsächlich untersucht wurde:

Ansatz

Untersucht an

Ergebnis

Olestra (unverdaulicher Fettersatz)

2 Dioxinvergiftete [10]; 37 Männer über 3 Monate [8]

Erhöht die Ausscheidung über den Stuhl, senkte im Abnehmkontext nur β-HCH

Colestimid (Gallensäurebinder)

26 Yusho-Patienten, 3 g/Tag, 6 Monate [9]

Kein signifikanter Rückgang; 9 von 36 brachen wegen Nebenwirkungen ab

Chlorella, Spirulina, Chlorophyllin

Ratten, 20 % der Nahrung [11]

Bis zu 11-fache Ausscheidung einzelner Dioxine im Stuhl

Sauna, Schwitzkuren

keine kontrollierten Humanstudien

keine belastbaren Daten

Zur Chlorella-Zeile lohnt eine Einordnung, weil sie in der Werbung regelmäßig als Beleg auftaucht. Die Tiere bekamen 20 Prozent ihrer gesamten Nahrung als Chlorella. Auf einen erwachsenen Menschen übertragen wären das mehrere hundert Gramm täglich. Handelsübliche Präparate liefern drei bis fünf Gramm. Aus dieser Studie lässt sich für Nahrungsergänzung nichts ableiten.

Olestra ist der einzige Ansatz mit dokumentierter Wirkung beim Menschen, in Europa als Lebensmittelzusatz aber nicht zugelassen. Eine kontrollierte Studie mit Nüssen und Olestra ist registriert und abgeschlossen (NCT02675101), Ergebnisse sind bislang nicht publiziert [15].

Die andere Seite: Was Sie zurückbekommen

Evidenz: moderat

Im Fettgewebe lagert nicht nur Belastendes. Vitamin D ist ebenfalls fettlöslich und wird bei Adipositas in großen Fettdepots regelrecht verdünnt. Beim Abnehmen kommt es zurück in den Kreislauf.

Bei 103 Männern mit abdomineller Adipositas stieg der 25-OH-Vitamin-D-Spiegel im Laufe eines Jahres um 26 Prozent, von 48 auf 58 nmol/l, parallel zu einem Rückgang des viszeralen Fettvolumens um 26 Prozent [13]. In einer randomisierten Studie mit 195 Teilnehmenden legte der Wert nach acht Wochen kalorienreduzierter Kost um 12 nmol/l bei Frauen und 13 nmol/l bei Männern zu. Bei Frauen, die anschließend wieder zunahmen, sank er um 8 nmol/l [14].

Das ist kein Freibrief für eine Unterversorgung. Viele Menschen mit Adipositas starten von einem niedrigen Ausgangswert, und die Gewichtsabnahme allein hebt ihn selten in den Zielbereich. Sinnvoll ist, den Wert einmal bestimmen zu lassen und bei nachgewiesenem Mangel gezielt zu ergänzen, etwa mit dem NATURTREU® Vitamin D3 + K2 Depot (20.000 I.E.)*, mit dem sich die Tagesdosis über die Tropfenzahl fein einstellen lässt. Warum Vitamin D dafür Magnesium braucht, steht im Beitrag zu Vitamin D3 und seinen Cofaktoren. Blind hochdosieren bringt nichts.

Kurz beantwortet


Sollte ich deshalb langsamer abnehmen?

Es gibt kein Studienergebnis, das diese Empfehlung trägt. Die Anstiege hängen vom Gesamtausmaß des Gewichtsverlusts ab, nicht nachweislich vom Tempo. Wenn Sie ohnehin zwischen zwei Vorgehensweisen wählen, spricht nichts gegen das moderatere.


Bringt eine Entgiftungskur nach dem Abnehmen etwas?

Für die hier besprochenen Stoffe: nein. Kein kommerzielles Detox-Produkt hat beim Menschen eine messbare Senkung der Körperlast gezeigt. Der einzige Weg, der nachweislich funktioniert, ist der langsame über Jahre.


Ist Jo-Jo-Abnehmen deshalb besonders ungünstig?

Bei erneuter Gewichtszunahme wandern die Stoffe zurück ins neu gebildete Fettgewebe. Ob wiederholte Zyklen die Belastung der Organe erhöhen, ist eine offene Frage ohne belastbare Daten.

Fazit

Die Freisetzung fettlöslicher Schadstoffe beim Abnehmen ist real und gut dokumentiert. Was sie im Körper anrichtet, ist es nicht. Die Hypothese, dass sie den Stoffwechsel ausbremst, stützt sich auf zwei kleine Studien mit plausiblem Mechanismus und ohne kausalen Nachweis. Sie erklärt keinen Gewichtsstillstand, und sie ist kein Grund, mit dem Abnehmen zu warten.

Wenn Sie eine größere Gewichtsabnahme vor sich haben, ist der eine Punkt, der wirklich zählt, ein zeitlicher: Planen Sie sie nicht in die Monate direkt vor eine gewünschte Schwangerschaft. Alles Übrige ist gute Ernährung, und die brauchen Sie ohnehin.


  1. Hue O, Marcotte J, Berrigan F, et al. Increased plasma levels of toxic pollutants accompanying weight loss induced by hypocaloric diet or by bariatric surgery. Obesity Surgery 2006. doi:10.1381/096089206778392356

  2. Jansen A, Lyche JL, Polder A, Aaseth J, Skaug MA. Increased blood levels of persistent organic pollutants (POP) in obese individuals after weight loss – a review. J Toxicol Environ Health B 2017;20(1). doi:10.1080/10937404.2016.1246391

  3. Kim MJ, Marchand P, Hénégar C, et al. Fate and complex pathogenic effects of dioxins and polychlorinated biphenyls in obese subjects before and after drastic weight loss. Environ Health Perspect 2011. doi:10.1289/ehp.1002848

  4. Pelletier C, Doucet E, Imbeault P, Tremblay A. Associations between weight loss-induced changes in plasma organochlorine concentrations, serum T3 concentration, and resting metabolic rate. Toxicol Sci 2002;67(1). doi:10.1093/toxsci/67.1.46

  5. Tremblay A, Pelletier C, Doucet E, Imbeault P. Thermogenesis and weight loss in obese individuals: a primary association with organochlorine pollution. Int J Obes 2004. doi:10.1038/sj.ijo.0802527

  6. Jansen A, et al. The influence of persistent organic pollutants on thyroidal, reproductive and adrenal hormones after bariatric surgery. Obesity Surgery 2020. doi:10.1007/s11695-019-04273-w

  7. Rantakokko P, et al. Persistent organic pollutants and non-alcoholic fatty liver disease in morbidly obese patients: a cohort study. Environ Health 2015. doi:10.1186/s12940-015-0066-z

  8. Arguin H, et al. Impact of adopting a vegan diet or an olestra supplementation on plasma organochlorine concentrations: results from two pilot studies. Br J Nutr 2010. doi:10.1017/S000711450999331X

  9. Todaka T, et al. Effect of colestimide on the concentrations of PCDDs, PCDFs and PCBs in blood of Yusho patients. Environ Health 2016. doi:10.1186/s12940-016-0150-z

  10. Geusau A, Schmaldienst S, Derfler K, Päpke O, Abraham K. Severe TCDD intoxication: kinetics and trials to enhance elimination in two patients. Arch Toxicol 2002. doi:10.1007/s00204-002-0345-7

  11. Morita K, Matsueda T, Iida T. Effect of chlorella, spirulina and chlorophyllin on fecal excretion of polychlorinated dibenzo-p-dioxins in rats. Eisei Kagaku 1997;43(1). doi:10.1248/jhs1956.43.42

  12. Serrano E, et al. Is physical activity an efficient strategy to control the adverse effects of persistent organic pollutants in the context of obesity? A narrative review. Int J Mol Sci 2024;25(2):883. doi:10.3390/ijms25020883

  13. Gangloff A, et al. Effect of adipose tissue volume loss on circulating 25-hydroxyvitamin D levels: results from a 1-year lifestyle intervention in viscerally obese men. Int J Obes 2016. doi:10.1038/ijo.2015.118

  14. Holt R, et al. Weight loss induces changes in vitamin D status in women with obesity but not in men: a randomized clinical trial. J Clin Endocrinol Metab 2025. doi:10.1210/clinem/dgae775

  15. Nuts and Olestra for Persistent Organic Pollutant Reduction (NO-POPs) Trial. ClinicalTrials.gov NCT02675101 (abgeschlossen, Ergebnisse nicht publiziert).


Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. Bei Erkrankungen, Medikamenteneinnahme, in Schwangerschaft und Stillzeit besprechen Sie die Einnahme bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.


Zuletzt geprüft am 12. August 2026

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