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Sekundäre ADHS: Wenn die Symptome eine andere Ursache haben

Autorenbild: Ali M Alhasan
Ali M Alhasan
29. Juli
8 Min. Lesezeit

Mit 34 fällt Ihnen auf, dass Sie kaum noch ein Kapitel zu Ende lesen. Termine rutschen durch, Gespräche auch. Ein Selbsttest im Netz meldet ein hohes ADHS-Risiko.

Was dieser Test nicht fragt: Wie war das mit neun? An dieser Frage hängt in der Diagnostik fast alles. ADHS gilt als Entwicklungsstörung, die früh beginnt. Treten dieselben Symptome erstmals im Erwachsenenalter auf, kommt eine andere Erklärung infrage — in der Forschung heißt das sekundäre ADHS.

Der Unterschied ist nicht akademisch. Er entscheidet darüber, ob eine Behandlung an der Ursache ansetzt oder daran vorbeigeht.

Das Wichtigste in Kürze „Sekundäre ADHS" (s-ADHS) ist ein Forschungsbegriff und keine eigene Diagnose in ICD-11 oder DSM-5. Am besten untersucht ist sie nach Schädel-Hirn-Trauma im Kindesalter.Das wichtigste Abgrenzungsmerkmal ist der Beginn: Bei primärer ADHS zeigen sich Symptome vor dem 12. Lebensjahr.In einer Meta-Analyse mit 5.920 Kindern nach schwerem Schädel-Hirn-Trauma hatten 35,5 % später eine ADHS-Diagnose. Nach leichtem oder mittelschwerem Trauma war das Risiko nicht erhöht [3].Hinter neu aufgetretenen Konzentrationsproblemen stecken häufiger Schlafstörungen, Depressionen, Angst, Substanzkonsum oder ein Eisenmangel als eine übersehene ADHS.Eine belastbare weltweite Fehldiagnose-Quote existiert nicht. Belegt ist, dass in beide Richtungen falsch diagnostiziert wird.Omega-3 ersetzt keine Diagnostik: In der größten Meta-Analyse mit 1.789 Teilnehmern verbesserte es die Kernsymptome nicht signifikant [12].

Was „sekundäre ADHS" in der Forschung bedeutet

Evidenz: moderat

Der Begriff kommt aus der Unfallmedizin. In einer prospektiven Kohortenstudie verfolgte die Arbeitsgruppe um Megan Narad 187 Kinder, die im Alter von drei bis sieben Jahren stationär behandelt worden waren: 81 nach Schädel-Hirn-Trauma, 106 nach einer orthopädischen Verletzung als Vergleichsgruppe. Über bis zu zehn Jahre entwickelten 48 Kinder (25,7 %) erstmals ein ADHS-Bild. Nach schwerem Trauma war das Risiko mehr als verdreifacht (Hazard Ratio 3,62; 95-%-Konfidenzintervall 1,59–8,26) [2].

Diese neu aufgetretene Symptomatik nannten die Autoren sekundäre ADHS. Eine Meta-Analyse von 2021 bestätigte den Zusammenhang, aber nur für schwere Verletzungen [3].

Wichtig für die Übertragbarkeit: Es geht hier um Kinder nach einem Krankenhausaufenthalt, nicht um Erwachsene mit diffusem Gedankennebel. Im Alltagsgebrauch wird „sekundäre ADHS" deutlich weiter verwendet, für Stress, Schlafmangel oder Bildschirmzeit. Diese Ausweitung ist verständlich, aber sie ist kein anerkanntes Krankheitsbild. Was es gibt, ist etwas Nüchterneres: ADHS-ähnliche Symptome mit einer anderen, oft behandelbaren Ursache.

Der eine Punkt, an dem alles hängt

Für eine ADHS-Diagnose müssen mehrere Symptome vor dem 12. Lebensjahr vorgelegen haben, über mindestens sechs Monate bestehen, sich in mehr als einem Lebensbereich zeigen und den Alltag deutlich beeinträchtigen. Und sie dürfen nicht besser durch eine andere Störung erklärbar sein [1].

Der letzte Punkt wird in der Praxis am häufigsten übersprungen.

Eine wichtige Einschränkung: Spät erkannt ist nicht spät entstanden. Viele Frauen, viele Menschen mit hohem Kompensationsvermögen fallen jahrzehntelang nicht auf und brechen erst unter Belastung ein, im Studium, mit dem ersten Kind, in einer Führungsposition. Das ist primäre ADHS, nur eben spät gesehen. Ob es daneben eine echte spät beginnende ADHS gibt, ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt.

Praktisch heißt das: Suchen Sie Belege aus der Kindheit. Zeugnisbemerkungen, Erinnerungen der Eltern, alte Beurteilungen.

Was sonst dahinterstecken kann

Ursache

Was dafür spricht

Wie es abgeklärt wird

Schlafapnoe, chronischer Schlafmangel

Schnarchen, Tagesmüdigkeit, morgens Kopfschmerz

Schlafanamnese, Schlaflabor

Depression, Angststörung

Antriebsverlust, Grübeln, Beginn mit einer Lebenskrise

Strukturierte Fragebögen, Gespräch

Schilddrüsenfunktion

Veränderung von Gewicht, Puls oder Temperatur

TSH, ggf. Antikörper

Eisenmangel

Erschöpfung, Blässe, starke Menstruation

Blutbild und Ferritin

Alkohol, Cannabis, Stimulanzien

Symptome schwanken mit dem Konsum

Konsumanamnese, ggf. abstinente Phase

Schädel-Hirn-Trauma

Bruch in der Leistungsfähigkeit nach dem Unfall

Neurologische Abklärung

Diese Liste ist kein Selbsttest. Sie ist die Liste, die eine gute Diagnostik ohnehin abarbeitet.

Wie oft wird falsch diagnostiziert?

Evidenz: moderat

Zuerst die unbefriedigende Antwort: Eine verlässliche Fehldiagnose-Quote für ADHS gibt es weder weltweit noch für Deutschland. Zahlen wie „bis zu 90 Prozent" kursieren in deutschsprachigen Artikeln ohne überprüfbare Quelle.

Was es gibt, sind Experimente. Forschende der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Basel schickten Fallvignetten an 1.000 Therapeutinnen und Therapeuten in Deutschland; 473 antworteten. In den Fällen, die die Diagnosekriterien ausdrücklich nicht erfüllten, diagnostizierten 16,7 % dennoch eine ADHS. Falsch-positive Urteile waren deutlich häufiger als falsch-negative, Jungen betraf es stärker als Mädchen [4].

Die Autoren erklären das mit Prototypen-Denken: Passt ein Kind ins Bild, werden Ausschlusskriterien übersehen. Ein Scoping Review von 2021 fand insgesamt Hinweise auf Überdiagnostik und Übertherapie bei Kindern und Jugendlichen, besonders bei leichten Ausprägungen, merkte aber an, wie wenig belastbare Primärforschung dazu existiert [5].

Für Deutschland zeigen Abrechnungsdaten aller 17 Kassenärztlichen Vereinigungen: Die Erstdiagnosen bei Erwachsenen stiegen von 8,6 auf 25,7 pro 10.000 Versicherte zwischen 2015 und 2024, ein Plus von 199 % [6]. Gleichzeitig liegt die dokumentierte Häufigkeit bei Erwachsenen mit 0,2 bis 0,4 % weit unter der geschätzten tatsächlichen Verbreitung von etwa 2,5 %.

Beides stimmt also gleichzeitig: Es wird zu schnell diagnostiziert, und es wird zu selten erkannt.

Sucht und Aufmerksamkeit: Wer verursacht hier wen?

Evidenz: moderat

Die besser belegte Richtung ist die unbequeme: ADHS erhöht das Suchtrisiko, nicht umgekehrt. Eine Meta-Analyse aus 29 Studien fand bei 23,1 % der Menschen in Suchtbehandlung eine ADHS (Konfidenzintervall 19,4–27,2 %), fast jede vierte Person [7].

Das erklärt, warum Suchtkliniken inzwischen systematisch auf ADHS screenen. Und es erklärt, warum Nikotin, Cannabis oder Stimulanzien in der Diagnostik so wichtig sind: Chronischer Konsum erzeugt selbst Aufmerksamkeits- und Planungsprobleme, die dem ADHS-Bild ähneln.


Bildschirm und Smartphone

In einer Kohortenstudie wurden 2.587 Jugendliche ohne anfängliche ADHS-Symptome zwei Jahre begleitet. Pro zusätzlich häufig genutzter digitaler Aktivität stieg die Wahrscheinlichkeit für ADHS-Symptome leicht (adjustierte Odds Ratio 1,10). In absoluten Zahlen: 4,6 % bei Jugendlichen ohne intensive Nutzung, 9,5 % bei denen mit sieben intensiv genutzten Aktivitäten [8]. Ein Zusammenhang, kein Beweis für Ursache.

Näher an einer Antwort ist eine randomisierte Studie mit 467 Erwachsenen, die zwei Wochen lang das mobile Internet auf dem Smartphone sperrten. Die objektiv gemessene Daueraufmerksamkeit verbesserte sich, ebenso psychische Gesundheit und Wohlbefinden; 91 % verbesserten sich in mindestens einem Bereich [9].

Der Effekt auf die Aufmerksamkeit war allerdings klein (dz = 0,23) und entsprach etwa einem Viertel des Unterschieds zwischen Erwachsenen mit und ohne ADHS. Nur rund ein Viertel der Teilnehmenden hielt die Sperre wie geplant durch, und die Kontrollgruppe wusste, worum es ging. Erwartungseffekte sind also möglich.

Was sich zurückbilden kann

Evidenz: moderat

„Heilung" ist hier das falsche Wort, und zwar in beide Richtungen. Primäre ADHS verschwindet nicht, sie lässt sich behandeln. Symptome mit einer behandelbaren Ursache können sich zurückbilden, wenn die Ursache behandelt wird, aber nicht zwangsläufig vollständig.

Wie gemischt das aussieht, zeigt die größte Studie zu Schlafapnoe bei Kindern. 464 Kinder mit obstruktiver Schlafapnoe wurden entweder früh operiert oder beobachtet. Der vorab festgelegte Hauptendpunkt, ein formaler Aufmerksamkeits- und Exekutivfunktionstest, verbesserte sich nicht signifikant (p = 0,16). Verhaltensbeurteilungen, Lebensqualität, Beschwerden und die Schlafmessung selbst verbesserten sich dagegen deutlich [11].

Eltern und Lehrkräfte sahen also einen Unterschied, den der Test nicht abbildete. Das ist ein realistischer Erwartungsrahmen: Die Ursache zu behandeln lohnt sich, macht aber nicht jede Messgröße normal.

Sinnvolle Reihenfolge, wenn Symptome neu sind: erst Schlaf, dann Blutwerte, dann psychische Belastung, dann Konsumverhalten, dann Mediennutzung. Wenn sich nach acht Wochen konsequenter Schlaf- und Medienveränderung nichts bewegt, ist auch das ein diagnostisch wertvolles Ergebnis.

So bringen Sie das Thema in der Praxis auf

Zehn Minuten Vorbereitung verändern das Gespräch mehr als jedes Argument.

  • Zeitstrahl mitbringen. Ab wann bestehen die Beschwerden, und was hat sich zu diesem Zeitpunkt verändert? Ein Datum wirkt stärker als eine Beschreibung.

  • Kindheitsbelege sammeln. Zeugnisse, Berichte der Eltern, alte Rückmeldungen aus der Schule.

  • Als Frage formulieren, nicht als Diagnose. Zum Beispiel: „Meine Beschwerden haben mit 31 angefangen. Würden Sie mit mir durchgehen, was außer ADHS dafür infrage kommt?"

  • Konkret nachfragen. Schnarchen und Tagesschläfrigkeit, TSH, Blutbild und Ferritin, Screening auf Depression und Angst, Medikamente und Konsum.

  • Nach dem Verfahren fragen. Eine strukturierte Diagnostik dauert mehrere Termine. Ein 20-minütiger Fragebogen ist keine.

Sie können dabei ruhig ansprechen, dass die deutsche S3-Leitlinie seit Mai 2022 formal abgelaufen ist und die überarbeitete Fassung noch nicht endgültig vorliegt [1]. Das ist kein Misstrauensvotum, sondern eine faire Frage danach, welche Kriterien die Praxis anlegt.

Und der andere Fall gehört dazu: Wenn nach sauberer Abklärung eine ADHS diagnostiziert wird, ist das ein gutes Ergebnis. Dann liegt eine wirksame Behandlung vor Ihnen.

Nährstoffe: Was Omega-3 leistet

Evidenz: moderat

Die aktuellste große Meta-Analyse fasste 22 randomisierte Studien mit 1.789 Teilnehmenden zusammen. Über alle Studien hinweg verbesserte Omega-3 die ADHS-Kernsymptome nicht signifikant (standardisierte Mittelwertdifferenz −0,16; Konfidenzintervall −0,34 bis 0,01; p = 0,07). Nur in der Untergruppe mit mindestens vier Monaten Einnahme zeigte sich ein kleiner Effekt (−0,35; −0,61 bis −0,09) [12].

Eine frühere Analyse von sieben Studien mit 534 Kindern und Jugendlichen fand einen kleinen bis mittleren Nutzen (g = 0,38) [13]. Die Ergebnisse hängen also stark davon ab, welche Studien man einbezieht, wie hoch dosiert und wie lange behandelt wird.

Zur Übertragbarkeit: Diese Studien untersuchten Kinder und Jugendliche mit diagnostizierter ADHS. Auf einen Erwachsenen mit seit zwei Jahren nachlassender Konzentration lassen sie sich nicht übertragen.

Beim Eisen ist die Lage ähnlich vorsichtig zu lesen.

Evidenz: Hinweise

Eine Meta-Analyse aus 17 Arbeiten fand bei Kindern mit ADHS niedrigere Ferritinwerte als bei Kindern ohne (Hedges' g = −0,246; p = 0,013), während sich das Serumeisen nicht unterschied. Eisenmangel und ADHS traten häufiger gemeinsam auf (Odds Ratio 1,636) [14]. Das ist ein Zusammenhang, keine Ursache, und kein Argument, ohne gemessenen Mangel Eisen einzunehmen. Eine Überversorgung ist nicht harmlos.

Rechtlich zugelassen sind in der EU übrigens nur allgemeine Aussagen: DHA trägt ab 250 mg täglich zur Erhaltung einer normalen Hirnfunktion bei, Eisen und Zink tragen zu einer normalen kognitiven Funktion bei [15]. Eine zugelassene Angabe zu Konzentration oder ADHS existiert nicht.

Kurz beantwortet


Kann ADHS im Erwachsenenalter neu entstehen?

Nach den geltenden Kriterien nicht: Symptome müssen vor dem 12. Lebensjahr begonnen haben. Was neu entstehen kann, sind ADHS-ähnliche Beschwerden mit anderer Ursache. Häufiger als beides ist eine ADHS, die immer da war und erst unter Belastung auffällt.


Verschwindet sekundäre ADHS wieder?

Teilweise, wenn die Ursache behandelbar ist. Bei behandelter Schlafapnoe verbesserten sich Verhalten und Lebensqualität deutlich, formale Aufmerksamkeitstests dagegen nicht [11]. Nach schwerem Schädel-Hirn-Trauma bleiben die Probleme oft bestehen und können sogar Jahre später erst auftreten [2].


Bringt ein Handy-Detox etwas?

Für Stimmung und Wohlbefinden deutlich, für die Aufmerksamkeit messbar, aber wenig [9]. Als diagnostischer Selbstversuch ist er trotzdem sinnvoll: Wenn zwei Wochen ohne mobiles Internet nichts ändern, war das Handy nicht die Erklärung.

Fazit

„Sekundäre ADHS" ist als Begriff schwächer belegt, als der Internetgebrauch vermuten lässt, und der Gedanke dahinter ist trotzdem der wichtigste in der ADHS-Diagnostik: Bevor eine Diagnose steht, muss geklärt sein, was sonst infrage kommt. Genau dieser Schritt fällt unter Zeitdruck am ehesten weg [4].

Ihr nächster Schritt ist klein. Schreiben Sie auf, in welchem Monat welchen Jahres die Beschwerden angefangen haben und was damals im Leben passiert ist. Nehmen Sie das mit in die Praxis und bitten Sie um zwei Dinge: eine Schlafanamnese und ein Blutbild mit Ferritin und TSH.


  1. AWMF-Leitlinienregister: S3-Leitlinie „ADHS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen", Registernummer 028-045, Stand 02.05.2017, gültig bis 01.05.2022; Konsultationsfassung Version 2.0, Mai 2026. register.awmf.org/de/leitlinien/detail/028-045

  2. Narad ME et al. Secondary Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder in Children and Adolescents 5 to 10 Years After Traumatic Brain Injury. JAMA Pediatr. 2018;172(5):437–443. doi.org/10.1001/jamapediatrics.2017.5746 (PMID 29554197)

  3. Asarnow RF et al. Association of ADHD Diagnoses With Pediatric Traumatic Brain Injury: A Meta-analysis. JAMA Pediatr. 2021;175(10):1009–1016. doi.org/10.1001/jamapediatrics.2021.2033 (PMID 34251435)

  4. Bruchmüller K, Margraf J, Schneider S. Is ADHD diagnosed in accord with diagnostic criteria? J Consult Clin Psychol. 2012;80(1):128–138. doi.org/10.1037/a0026582 (PMID 22201328)

  5. Kazda L et al. Overdiagnosis of ADHD in Children and Adolescents: A Systematic Scoping Review. JAMA Netw Open. 2021;4(4):e215335. doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2021.5335 (PMID 33843998)

  6. Ivanova M et al. Trends bei ADHS-Erstdiagnosen bei Erwachsenen. Dtsch Arztebl Int. 2025;122:697–698. Auswertung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung. aerzteblatt.de

  7. van Emmerik-van Oortmerssen K et al. Prevalence of ADHD in substance use disorder patients: a meta-analysis. Drug Alcohol Depend. 2012;122(1–2):11–19. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22209385

  8. Ra CK et al. Association of Digital Media Use With Subsequent Symptoms of ADHD Among Adolescents. JAMA. 2018;320(3):255–263. doi.org/10.1001/jama.2018.8931 (PMID 30027248)

  9. Castelo N et al. Blocking mobile internet on smartphones improves sustained attention, mental health, and subjective well-being. PNAS Nexus. 2025;4(2):pgaf017. doi.org/10.1093/pnasnexus/pgaf017 (PMID 39967678)

  10. Bőthe B et al. Investigating the Associations of Adult ADHD Symptoms, Hypersexuality, and Problematic Pornography Use. J Sex Med. 2019;16(4):489–499. doi.org/10.1016/j.jsxm.2019.01.312

  11. Marcus CL et al. A Randomized Trial of Adenotonsillectomy for Childhood Sleep Apnea. N Engl J Med. 2013;368(25):2366–2376. doi.org/10.1056/NEJMoa1215881 (PMID 23692173)

  12. Liu TH et al. Omega-3 PUFAs for Core Symptoms of ADHD: A Meta-Analysis of RCTs. J Clin Psychiatry. 2023;84(5):22r14772. doi.org/10.4088/JCP.22r14772 (PMID 37656283)

  13. Chang JP et al. Omega-3 PUFAs in Youths with ADHD. Neuropsychopharmacology. 2018;43(3):534–545. doi.org/10.1038/npp.2017.160

  14. Tseng PT et al. Peripheral iron levels in children with ADHD: a systematic review and meta-analysis. Sci Rep. 2018;8:788. doi.org/10.1038/s41598-017-19096-x (PMID 29335588)

  15. Verordnung (EU) Nr. 432/2012 mit der Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben. eur-lex.europa.eu


Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.


Zuletzt geprüft am 28. Juli 2026

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